Heiraten in der Pfalz, Hochzeitsfeiern,…

die besten Tipps für eine Hochzeitsfeier in der Pfalz
Altes Weingut am Maxbrunnen in Bad Dürkheim in der Pfalz - Tischdekoration

Wenn Sie eine Hochzeitsfeier planen und auf der Suche nach einem geeigneten Lokal oder einer Eventlocation in der Pfalz sind, dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig! Wir haben jede Menge Vorschläge für Sie, damit Ihr Fest ein voller Erfolg wird.

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Eine Hochzeit planen in der Pfalz

Wir stellen Ihnen ideale Locations für Ihr Fest im großen oder kleinen Rahmen vor, haben außergewöhnliche Standesämter ausgesucht und natürlich auch unterhaltsame Tipps für das Fest selbst. Reisen Ihre Gäste an und brauchen eine Unterkunft? Auch hierfür haben wir geeignete Möglichkeiten.

Empfehlungen für Ihre Traumhochzeit:

Auswahl der Hochzeitslocation

Wie viele Hochzeitsgäste stehen auf der Einladungsliste?

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In welcher Region planen Sie Ihr Fest?

Welche Räumlichkeit stellen Sie sich für Ihre Hochzeitsfeier vor?

Sie möchten Ihren Gästen Übernachtungsmöglichkeiten anbieten?

Reisen Ihre Gäste an, ist es natürlich geschickt, wenn der Veranstaltungsort auch Unterkünfte anbietet. Nachfolgend eine Liste mit Betrieben, die ideal sind für Feierlichkeiten und Gästezimmer, Hotelzimmer oder Appartements zur Übernachtung anbieten.

Empfehlungen für Feierlocations mit Übernachtungsmöglichkeit

Bilder für’s Leben…

Unsere Empfehlung:

Hochzeits, – Familien – und Tierfotografie

Manuela Gorber

Hochzeitsfotografie "Manuela Gorber"

„Besondere“ Standesämter in der Pfalz

In der Pfalz können Sie sich im ganz „normalen“ Standesamt trauen lassen oder man wählt eine „besondere“ Location für den ganz „besonderen“ Anlass aus. Eine Burg, ein Schiff, eine Vinothek….?

Freie Trauungen

Unabhängig von Konfession und Ort des Geschehens moderiert eine freie Theologin oder ein Theologe und verleiht Ihrer individuellen Feier den gebührenden Rahmen.

Musik & Entertainment

Moderation, Fest-Equipment, Künstler-Vermittlung, Bands + Dj’s, Kleidung, Schmuck…

Zum Standesamt hoch zu Ross?

Fotos: Kutschfahrten Maike Weber – Kindenheim

Mit dem Bulli zum Standesamt oder zur Kirche

Ein toller Oldtimerbus für Ihren schönsten Tag! Der Herzchen-Bus von Palatina Events bringt Sie zum Standesamt oder zur Kirche und anschließend zu Ihrer Feier. In den Bus passen bis zu 7 Gäste. Der Fahrer wird gestellt.

Ein himmlisches Vergnügen!

Heiraten im Kuckucksbähnel

Mieten Sie das Kuckucksbähnel in Neustadt für Ihre Hochzeitsfeier

Informationen und Preise erhalten Sie von Herrn Kayser unter der Telefonnummer 06321 – 30390, Dienstag bis Freitag in der Zeit von 9 – 13 Uhr.

Tradition und Brauchtum rund ums Heiraten

Um Bräuche rund ums Heiraten und die Hochzeit tummeln sich allerlei Mythen

Einige Hochzeitsbräuche haben schon seit Jahrhunderten in Deutschland Tradition, andere kommen aus dem Ausland und haben sich hierzulande etabliert. Manche Bräuche stehen für ein langes Eheglück, andere für Fruchtbarkeit oder symbolisieren den neuen Lebensabschnitt.

Hochzeitstorte

Einer der bekanntesten Bräuche ist das Anschneiden der Hochzeitstorte. Dieser Moment gibt scheinbar Aufschluss über die gemeinsame Zukunft des Brautpaares. Derjenige von beiden, der dabei die Hand oben hat, wird auch in der Ehe den Ton angeben. Die Hochzeitstorte ist idealerweise verziert mit Marzipan. Ob in der Brautpaarfigur, Rosen oder dem Überzug, die Masse ist universell einsetzbar. Hochzeitsmandeln stehen für Glück in der Liebe, das Rosenöl, beziehungsweise ihr Rohprodukt, die Rose, ist natürlich das Symbol für Liebe schlechthin.

Anschnitt der Hochzeitstorte – ein großer Moment

Polterabend

Scherben bringen Glück! Sagt man zumindest. Deshalb wünscht man bei einem traditionellen Polterabend durch Zertrümmern von Porzellan, Keramik, Steingut oder ähnlichem dem Brautpaar Glück für die gemeinsame Zukunft.
Der Lärm soll die Bösen Geister vertreiben und das gemeinsame Wegfegen der Scherben durch die Brautleute soll ihre Zusammenarbeit in der Ehe symbolisieren. Ausgenommen sind Spiegel und Glas, das bringt bekanntlich 7 Jahre Pech.

Junggesellenabschied

Beim Junggesellenabschied feiert der zukünftige Ehemann, bzw. die Braut den letzten Abend in Freiheit. Meist endet die Feier wild und feucht-fröhlich im Kreise der besten Freunde/ Freundinnen. Dabei müssen witzige Aufgaben gelöst und Dinge aus einem Bauchladen verkauft werden. Mit dem Erlös finanziert der Junggeselle bzw. die Junggesellin den Abend.

Brautstrauß

Traditionell wird der Brautstrauß vom Bräutigam ausgesucht. Da er das Brautkleid vor der Hochzeit nicht sehen darf, ist dies eine besonders schwierige Aufgabe, denn der Brautstrauß soll ja in Form, Farbe und Stil zum Brautkleid passen. Hilfreich ist dabei die Unterstützung einer Freundin oder Verwandten, die das Brautkleid kennt.
Einer der ältesten Bräuche ist das Brautstrauß werfen. Alle unverheirateten weiblichen Hochzeitsgäste stellen sich zusammen. Die Braut steht mit dem Rücken zu ihnen und wirft ihren Brautstrauß in die Menge. Diejenige, die ihn fängt, so heißt es, hat die größten Chancen als nächste zu heiraten.

Brautkleid

Das Brautkleid bleibt bis zur Hochzeit vor dem Bräutigam verschlossen. Es heißt auch, dass der Mann die Nacht vor der Trauung nicht im selben Haus wie seine Zukünftige verbringen soll und sie somit erst zum Ja-Wort wieder sieht.

Brautschuh

Früher war es üblich, dass die Braut ihren Brautschuh mit Pfennigstücken bezahlte. Dieser Brauch stammt aus der Zeit, als die Braut ihre Brautschuhe selbst bezahlen musste und lange vor der Hochzeit schon darauf sparte. Das sollte nebenbei auf die Sparsamkeit der zukünftigen Hausfrau hinweisen. Auch heute noch werden beim Brautschuhkauf Pfennigstücke akzeptiert. Allerdings sollten Sie im Geschäft Bescheid sagen, bevor Sie mit Eimern voller Cent-Stücke das Geschäft für den Brautschuhkauf betreten.

Strumpfband

Bei diesem englischen Brauch stellt die Braut ihr Bein auf einen Stuhl und hebt ihr Kleid bis zum Strumpfband hoch. Vor versammelter Mannschaft streift es der frisch gebackene Ehemann, wahlweise mit den Zähnen, von ihr ab und wirft es in die Menge der unverheirateten Männer. Der Fänger hat laut Brauch die größten Chancen, als Nächster zu heiraten.

Das Strumpfband kann nicht nur geworfen, sondern auch versteigert werden. Ein Betrag wird festgelegt, dann heißt es: Männer gegen Frauen. Die Braut stellt ihr Bein auf einen Stuhl und positioniert das Strumpfband am Knöchel. Wird das Gebot von den männlichen Gästen erhöht, so wird das Strumpfband und damit automatisch auch das Brautkleid weiter hoch geschoben. Bieten die Frauen, geht es in die entgegengesetzte Richtung. Derjenige, der zum Ende der Auktion Höchstbietender ist, ist der neue glückliche Besitzer des Strumpfbandes und das Brautpaar kann sich über eine kleine Finanzspritze für die Haushaltskasse freuen.

Hochzeitsdirndl von Herzel in Pleisweiler Oberhofen
Hochzeitsdirndl von „Herzel“ – Dirndl und Trachtenmode

Altes, Neues, Geliehenes, Blaues

Dieser Brauch stammt aus England. Die Braut ist aufgefordert, zu ihrer Hochzeit vier besondere Brautaccessoires: etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues zu tragen.
Etwas Altes steht für das bisherige Leben der Braut. Das kann zum Beispiel ein altes Schmuckstück sein.
Etwas Neues steht für den neuen Lebensabschnitt, für die Ehe. Das könnten das neue Brautkleid, die neuen Brautschuhe oder ein neuer Hochzeitsschmuck sein.
Etwas Geliehenes steht für die Freundschaft, denn es soll von einer glücklich verheirateten Freundin geliehen werden.
Etwas Blaues steht als Zeichen für die Treue. Oft wird hier ein blaues Strumpfband gewählt. Nach englischem Brauch trägt die Frau dazu noch einen Glückspfennig im Brautschuh. Er soll Wohlstand für die Ehe symbolisieren.

Unterhaltung für Gäste und Brautpaar

Spalierlauf

Dieser Brauch wird nach der Trauung vor dem Standesamt oder der Kirche durchgeführt. Die Gäste bilden einen Tunnel mit langen Gegenständen. Diese können auch mit Hobbys der Brautleute zu tun haben, beispielsweise Tennisschläger, Fußbälle oder auch Rosen. Vor diesen Tunnel wird ein Band gespannt. Dieses muss das frischgebackene Brautpaar zerschneiden und sich den Weg durch den Tunnel bahnen. Er soll die ersten Schritte in die gemeinsame Zukunft symbolisieren.

Herz ausschneiden

Wenn auch kein Hochzeitsspiel im direkten Sinne, so hat es doch seinen Unterhaltungswert. Auf ein Bettlaken oder Papier wird ein großes rotes Herz gemalt. Die Brautleute bekommen zwei kleine, stumpfe Scheren, mit denen sie dieses Herz ausschneiden müssen. Ist ihnen das gelungen, dann trägt der Bräutigam seine Angetraute durch das Herz. Dies soll die ersten gemeinsamen Schritte in die Ehe symbolisieren.

Baum sägen

Dieser Brauch ist ein beliebtes Hochzeitsspiel. Braut und Bräutigam müssen es aus gemeinsamer Kraft schaffen, einen Baumstamm mit einer, vorzugsweise recht stumpfen, Bügelsäge zu zersägen. Dieser Brauch steht für die zukünftigen Aufgaben, die das Brautpaar gemeinsam zu bewältigen hat.

Brautentführung

Der schon im Mittelalter übliche Brauch ist auch heute noch weit verbreitet. Unbemerkt entführen die Freunde des Bräutigams die Braut in irgendeine Kneipe. Bevor der Bräutigam eine Vermisstenanzeige erstattet oder panisch auf ein Erpresserschreiben wartet, sollte er sich auf die Suche nach ihr begeben. Hat er sie gefunden, muss er sie, meist durch das ein oder andere Getränk, auslösen. Leider ist nach einer Brautentführung meist die Luft raus und die ersten Gäste verabschieden sich.

Hupkonzert

Das Hochzeitsauto oder die Hochzeitskutsche wird von einem laut hupenden Autokorso begleitet. Dabei werden an das Hochzeitsgefährt Dosen, die während der Fahrt klappern, gebunden und die Hochzeitsgesellschaft in den nachfolgenden Autos hupt ausgiebig, um Aufmerksamkeit für das Brautpaar zu erlangen.

Reis werfen

Oft wird das Brautpaar nach der Trauung, wenn es aus der Kirche oder dem Standesamt kommt, mit Reis beworfen. Der Reis steht für eine fruchtbare und kinderreiche Ehe. Dieser Brauch ist aber nicht vor allen öffentlichen Gebäuden gestattet. Alternativ wird das frisch vermählte Paar heutzutage mit Seifenblasen oder einem Meer aus Ballons begrüßt. Diese stehen für die Träume und Wünsche des Brautpaares, die in Erfüllung gehen sollen. Bisweilen sieht man auch Schmetterlinge oder weiße Tauben in die Luft aufsteigen als Ausdruck für geheime, in den Himmel getragene Wünsche.

Was man nicht machen sollte

Übertreiben Sie es nicht, die Aktionen sollen Spaß machen und kurzweilig sein. Sprechen Sie sich mit anderen Gästen ab, wer was plant und vorhat. Wenn es zu viele Aktionen sind macht es irgendwann keinen Spaß mehr und meistens wartet auch das Essen.

Heiraten in der Pfalz, Brauchtum
Baum sägen

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Titelbild: Altes Weingut im Maxbrunnen

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